Institute for Program Structures and Data Organization (IPD), Chair Prof. Böhm

Gewährleistung der Nachvollziehbarkeit von Workflows aus Sicht von Endnutzern

  • chair:Sicherheit in Workflows, Service-orientierte Architekturen
  • type:Diplomarbeit/Masterarbeit
  • tutor:

    J. Müller

  • person in charge:

    noch offen

  • Workflowmanagement-Systeme erlauben die Automatisierung von Arbeitsabläufen beispielsweise in Unternehmen.  In informationsintensiven Geschäftsprozessen werden dabei zunehmend automatisierte und manuelle Arbeitsschritte kombiniert. Für die automatisierten Aufgaben sind dabei Systeme zuständig, die über Webservice-Schnittstellen eingebunden werden, die manuellen Aufgaben werden von Menschen erledigt.

    Solche Workflows sind nicht auf eine Organisation beschränkt. Vielmehr greifen sie organisationsübergreifend auf Daten und Dienste zu. Dies macht es für Endnutzer schwer zu durchschauen wie, von wem und zu welchem Zweck sie betreffende Daten verarbeitet werden.

    Im Rahmen dieser Arbeit soll untersucht werden, welche Daten erfasst werden müssen, damit jederzeit und auch im nachhinein feststellbar ist, welche Verarbeitungsschritte an verschiedenen Stellen im Netzwerk im Zusammengang mit einem bestimmten Workflow durchgeführt wurden, und wie existierende Technologien für serviceorientierte Architekturen so erweitert werden können, dass die Datenerfassung möglich ist.

    Im Rahmen der Arbeit sollen Komponenten zur Datenerfassung und Anzeige für den Endnutzer entwickelt werden. Dabei kann eine Webanwendung zur Visualisierung der Workflow-Ausführung integriert werden, die zur Zeit in Entwicklung ist.

    Eine entscheidende Rolle spielt dabei die Sicherheit. So ist der Endnutzer bei verschiedenen Diensteanbietern möglicherweise unter unterschiedlichen Pseudonymen bekannt, die zur Erzeugung einer einheitlichen Sicht zusammengeführt werden müssen.

    Zur Evaluierung ist eine Fallstudie mit Benutzern wünschenswert.